April 10, 2016

Parodontitisbehandlung

Die Parodontitis im Volksmund als Parodontose bekannt ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die durch bakterielle Zahnbeläge am Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen entsteht. Wird sie nicht früh genug erkannt und behandelt, baut sie den Knieferknochen ab und führt zur plötzlichen Zahnlockerung. Bei Erwachsenen ist die Parodontitis der häufigste Grund für Zahnverlust.

Wichtig: Dauerhafte Entzündungen im Mund können außerdem das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes erhöhen und in Einzelfällen sogar Frühgeburten auslösen.

Aus diesen Gründen legen wir größten Wert auf eine Behandlung auf aktuellem Stand der Wissenschaft.

Eine Parodontitis wird von vielen betroffenen Menschen über lange Zeit nicht bemerkt, denn sie verursacht oft keine eindeutigen Symptome und vor allem keine Schmerzen. Deshalb sind Früherkennung und ein frühzeitiges Einschreiten so wichtig!

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Dies erreichen wir in den allermeisten Fällen durch die frühe Einbindung in unsere Parodontitis-Prophylaxe. Dadurch geht der Entzündungsgrad bereits merklich zurück. Oft können wir auf weitergehende Behandlungsmaßnahmen verzichten.

Ist eine Parodontitis bereits fortgeschritten, müssen Zahnbeläge, Bakterien und Ablagerungen auch innerhalb der entstandenen Zahnfleischtaschen entfernt werden. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und zu erreichen, dass Ihre Zähne weiterhin stabil im Kieferknochen verankert bleiben.

Um den gesunden Zustand nach erfolgreicher Therapie halten zu können sind regelmäßige Kontrolltermine und eine professionelle Mundhygiene unbedingt erforderlich.